Pomatomus saltatrix

- Saison
- September–Dezember
- Wassertemperatur
- 14–24 °C
- Laichzeit
- Mai–Juli
- Verhalten
- Jäger der Dämmerung
Techniken
- Spinnfischen
- Shore Jigging
- Schleppangeln
- Naturköder
Köder
- Wobbler (Minnow) 9–14 cm
- Stickbait / Pencilbait
- Popper
- Blinker 20–40 g
- Metal-Jig
- Köderfisch (Stöcker, Sardelle, Sardine)
Ort und Zeit
- Im Marmarameer und Bosporus liegt die wichtigste Ufersaison meist zwischen September und Dezember.
- Morgengrauen, Abenddämmerung, Strömungskanten, Landspitzen und an die Oberfläche gedrängte Köderfische sind besonders aussichtsreich.
- Tauchende Vögel und flüchtende Kleinfische zeigen aktive Räuber an.
Köder und Technik
- Vom Ufer: 9–14 cm Minnows, Pencilbaits und Popper sowie 20–40 g Blinker/Jigs; schnell führen, kurz twitchen und plötzlich stoppen.
- X-Rap Long Cast im Flachwasser, schwere Blinker/Jigs bei Wind, Oberflächenköder an ruhigen Morgenstunden.
- Lebende Stöcker oder Sardellen schonend anködern; Sardinenstreifen funktionieren ebenfalls.
- Starkes Fluorocarbon oder ein kurzes dünnes Stahlvorfach sowie robuste Wirbel und Haken verwenden.
Verschiedene Tiefen schnell absuchen und erfolgreiche Bahn sowie Geschwindigkeit wiederholen. Bremse nicht vollständig schließen. Aktuelle regionale Mindestmaße, Fangmengen und Schonzeiten prüfen; kleine Fische zügig freilassen.
Wo du Blaufisch im Urlaub fängst
- Kanaren und Madeira (lokal „Anjova“): Atlantikküsten mit Brandung, Hafenmolen und Felsspitzen mit Strömung.
- Portugal (lokal „Anchova“): Algarve und Westküste, vor allem an Flussmündungen und Molen.
- Spanisches Mittelmeer und Balearen: meist Spätsommer und Herbst, wenn Sardinen- und Sardellenschwärme unter Land ziehen.
- Kroatien und Griechenland: in den letzten Jahren deutlich häufiger, besonders im Herbst an Hafeneinfahrten und Landzungen.
- Türkei: Bosporus und Marmarameer sind die klassische Blaufisch-Region, Hauptsaison September bis Dezember.
Überall gilt: Blaufisch jagt in Schwärmen und zieht dem Futterfisch nach. Wo abends kleine Fische an der Oberfläche springen und Möwen stoßen, lohnt sich der Wurf.
Blaufisch erkennen
- Blaugrüner Rücken, silberne Flanken und ein großes Maul mit einer Reihe scharfer, dreieckiger Zähne.
- Zwei Rückenflossen, die erste klein und stachelig; ein dunkler Fleck an der Basis der Brustflosse.
- Verwechslungsgefahr mit der Bernsteinmakrele: Die hat einen dunklen Streifen durchs Auge und kein so auffälliges Gebiss.
Größe
- Vom Ufer sind 30–60 cm und 0,5–3 kg üblich; Fische über 80 cm und 8 kg sind möglich.
- Der IGFA-Weltrekord liegt bei 14,4 kg (1972, North Carolina).
Köder im Überblick
- Wobbler (Minnow) 9–14 cm: schnell und mit kurzen Stopps geführt, der Allrounder.
- Stickbait / Pencilbait: an ruhigen Morgen an der Oberfläche, bringt die spektakulärsten Bisse.
- Popper: bei jagenden Schwärmen und leichtem Wind.
- Blinker 20–40 g: maximale Wurfweite bei Gegenwind.
- Metal-Jig: wenn die Fische tiefer stehen, vom Grund zügig einleiern.
- Köderfisch (Stöcker, Sardelle, Sardine): am Naturködersystem in der Dämmerung und nachts.
Montage für das Ufer
- Rute 2,70–3,30 m mit 20–60 g Wurfgewicht, Stationärrolle der Größe 3000–4000.
- Geflochtene Schnur 0,12–0,16 mm; die Bremse fein einstellen, nicht blockieren.
- Vorfach aus 0,40–0,50 mm Fluorocarbon oder 20–30 cm dünner Stahl: Die Zähne kappen normales Monofil.
- Einzelhaken statt Drillinge erleichtern das Lösen und schonen untermaßige Fische.
Sicher landen und richtig verwerten
- Nie mit der Hand ins Maul greifen: Lippengreifer und eine lange Lösezange verwenden.
- Das Fleisch ist fettreich und verdirbt schnell. Direkt betäuben, ausbluten lassen, auf Eis lagern und möglichst am selben Tag grillen.
- Für das Meeresangeln brauchst du in Spanien und Portugal eine Angellizenz. Mindestmaße und Fanglimits unterscheiden sich je nach Land und Region, deshalb vor Ort nachfragen.
Häufige Fragen
- Blaufisch: Wann ist die beste Fangzeit?
- Die produktive Zeit für Blaufisch liegt zwischen September–Dezember. Mai–Juli ist die Laichzeit; Fänge sollten in diesen Monaten zurückgesetzt werden.
- Blaufisch: Bei welcher Wassertemperatur beißt er?
- Blaufisch ist zwischen 14 und 24 °C am aktivsten. Außerhalb dieses Bereichs lässt die Fressaktivität deutlich nach.
- Blaufisch: Welcher Köder funktioniert?
- Bewährte Köder: Wobbler (Minnow) 9–14 cm, Stickbait / Pencilbait, Popper, Blinker 20–40 g, Metal-Jig, Köderfisch (Stöcker, Sardelle, Sardine).
- Blaufisch: Mit welcher Technik?
- Gängige Methoden: Spinnfischen, Shore Jigging, Schleppangeln, Naturköder.