Seesaibling angeln

Der Leitfisch tiefer, kalter Alpenseen mit natürlichen Beständen im Vierwaldstättersee, Thunersee, Brienzersee, Zürichsee und Genfersee. Er ist an die kälteste Schicht gebunden und erträgt selten mehr als 8 °C.

Salvelinus alpinus

Seesaibling (Salvelinus alpinus)
Foto: Alison Copeland · CC BY 4.0 · Wikimedia Commons

Saisonkalender

Jan
Feb
MärAprMaiJunJulAugSep
Okt
Nov
Dez

Aktive ZeitLaichzeit — Fänge zurücksetzen

Saison
Februar–September
Wassertemperatur
3–13 °C
Laichzeit
November–Dezember
Verhalten
Kaltes Wasser, frisst in der Drift

Techniken

  • Tiefes Schleppen
  • Hegene
  • Vertikalangeln

Ort und Zeit

  • Im Sommer steht er in 25-60 m unter der Sprungschicht, im Frühling und Herbst in 10-25 m.
  • August und September sind die stärksten Fressmonate.
  • Von Oktober bis Dezember laicht er auf Kiesflächen und ist dann meist geschont.

Technik

  • Downrigger-Schleppen in 30-45 m mit kleinen Blinkern und silbernen oder pinken Streamern.
  • Vertikale Hegene mit 3-5 Nymphen und langsamem Rhythmus, die Bisse sind sehr fein.
  • Feines Fluorocarbon 0,16-0,20 mm verwenden, im klaren Tiefenwasser fällt starke Schnur auf.

Das rote Fleisch verdirbt schnell, den Fang sofort auf Eis legen.

Häufige Fragen

Seesaibling: Wann ist die beste Fangzeit?
Die produktive Zeit für Seesaibling liegt zwischen Februar–September. November–Dezember ist die Laichzeit; Fänge sollten in diesen Monaten zurückgesetzt werden.
Seesaibling: Bei welcher Wassertemperatur beißt er?
Seesaibling ist zwischen 3 und 13 °C am aktivsten. Außerhalb dieses Bereichs lässt die Fressaktivität deutlich nach.
Seesaibling: Mit welcher Technik?
Gängige Methoden: Tiefes Schleppen, Hegene, Vertikalangeln.

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