Seeforelle angeln

Der schwierigste Zielfisch der Alpenseen. Wenige Stücke, aber groß: 60-90 cm sind normal, Fische über 10 kg sind dokumentiert. Sie kommt im Attersee, Traunsee, Wolfgangsee und Hallstätter See vor.

Salmo trutta lacustris

Seeforelle (Salmo trutta lacustris)
Foto: USFWS Mountain Prairie · Public domain · Wikimedia Commons

Saisonkalender

Jan
Feb
MärAprMaiJunJulAugSep
Okt
Nov
Dez

Aktive ZeitLaichzeit — Fänge zurücksetzen

Saison
März–September
Wassertemperatur
4–14 °C
Laichzeit
Oktober–Dezember
Verhalten
Kaltes Wasser, frisst in der Drift

Techniken

  • Uferspinnfischen
  • Schleppangeln
  • tiefe Blinker

Biologie

  • Sie ist die Seeform der Bachforelle und zieht im Frühjahr zum Fressen ins Flache
  • Zum Laichen steigt sie im Herbst in die Zubringerbäche
  • Hauptnahrung sind Reinanken und kleine Weißfische

Zeit

  • März bis Juni: bestes Zeitfenster, Wasser 6-12 °C, Fisch auf 3-15 m.
  • Juli bis August: zieht auf 25-40 m, Downrigger nötig.
  • Oktober bis Dezember: Laichzeit, in den meisten Revieren geschont.

Technik

  • Langsames Schleppen: 2-3,5 km/h mit 10-14 cm langen Blinkern oder Wobblern.
  • Dämmerung morgens und abends ist am ergiebigsten; die Luvseite abfahren.
  • Bachmündungen sind im Frühjahr der Schlüsselplatz.
  • Das Brittelmaß liegt je nach Revier bei 45-60 cm; die Ordnung deiner Karte prüfen.

Häufige Fragen

Seeforelle: Wann ist die beste Fangzeit?
Die produktive Zeit für Seeforelle liegt zwischen März–September. Oktober–Dezember ist die Laichzeit; Fänge sollten in diesen Monaten zurückgesetzt werden.
Seeforelle: Bei welcher Wassertemperatur beißt er?
Seeforelle ist zwischen 4 und 14 °C am aktivsten. Außerhalb dieses Bereichs lässt die Fressaktivität deutlich nach.
Seeforelle: Mit welcher Technik?
Gängige Methoden: Uferspinnfischen, Schleppangeln, tiefe Blinker.

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