Große Maräne angeln

Wirtschaftlich wichtigster Fisch der Schweizer Seen, rund 60% des Gesamtfangs. Nördlich der Alpen sind über 25 eigenständige Felchenformen beschrieben (Balchen, Albeli, Palée, Bondelle, Blaufelchen).

Coregonus lavaretus

Große Maräne (Coregonus lavaretus)
Foto: see Iduns kokbok · Public domain · Wikimedia Commons

Saisonkalender

Jan
Feb
Mär
AprMaiJunJulAugSepOkt
Nov
Dez

Aktive ZeitLaichzeit — Fänge zurücksetzen

Saison
April–Oktober
Wassertemperatur
4–15 °C
Laichzeit
November–Dezember
Verhalten
Kaltes Wasser, frisst in der Drift

Techniken

  • Hegene
  • Vertikalangeln
  • tiefes Schleppen

Ort und Zeit

  • April bis Juli ist die stärkste Zeit, die Schwärme folgen dem Plankton in 10-35 m.
  • Im Hochsommer stehen sie unter der Sprungschicht, im Herbst steigen sie wieder auf.
  • Erstes Licht und später Nachmittag sind die Hauptfresszeiten.

Technik

  • Hegene: 4-6 kleine Nymphen, 0,14-0,18 mm Hauptschnur, 10-20 g Blei. Langsames Heben und Senken, die meisten Bisse kommen in der Pause.
  • Schwarmtiefe mit dem Echolot suchen und die Hegene 1-2 m über den Fischen halten.
  • Das Maul ist sehr weich: nicht hart anschlagen, gleichmässig drillen.

Achtung

Einzelne Formen sind kantonal oder seeweise geschützt (Blaufelchenverbot Bodensee, Balchen Vierwaldstättersee). Vorschriften vorher prüfen.

Häufige Fragen

Große Maräne: Wann ist die beste Fangzeit?
Die produktive Zeit für Große Maräne liegt zwischen April–Oktober. November–Dezember ist die Laichzeit; Fänge sollten in diesen Monaten zurückgesetzt werden.
Große Maräne: Bei welcher Wassertemperatur beißt er?
Große Maräne ist zwischen 4 und 15 °C am aktivsten. Außerhalb dieses Bereichs lässt die Fressaktivität deutlich nach.
Große Maräne: Mit welcher Technik?
Gängige Methoden: Hegene, Vertikalangeln, tiefes Schleppen.

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