Nase angeln

Eine Leitart der Donau. Mit dem harten, unterständigen Maul schabt sie Algen von Steinen. Die Bestände sind durch die Regulierung zurückgegangen, die Laichzeit muss respektiert werden.

Chondrostoma nasus

Nase (Chondrostoma nasus)
Foto: André Karwath aka Aka · CC BY-SA 2.5 · Wikimedia Commons

Saisonkalender

Jan
Feb
Mär
Apr
MaiJunJulAugSepOktNov
Dez

Aktive ZeitLaichzeit — Fänge zurücksetzen

Saison
Mai–November
Wassertemperatur
8–18 °C
Laichzeit
März–April
Verhalten
Tagsüber am Grund gründelnd

Biologie

  • Länge: 25-45 cm
  • Bildet große Schwärme auf steinigen, schnell überströmten Flachstellen
  • Laicht März bis April und zieht dabei in die Zubringer

Zeit

  • Mai bis November: die normale Fangzeit.
  • März bis April: Laichzeit, in Ruhe lassen.
  • Am ergiebigsten ist der Nachmittag, wenn die Sonne die Steine erwärmt hat.

Technik

  • Pose: 2-4 g, natürlich mit der Strömung treiben lassen, 10-20 cm über Grund.
  • Köder: Teig, ein einzelnes Maiskorn, rote Made, Algen.
  • Kleiner Haken (14-16), feines Vorfach 0,14-0,16 mm.
  • Anfüttern: feine Erde mit Kleie, oberhalb des Platzes eingebracht.

Häufige Fragen

Nase: Wann ist die beste Fangzeit?
Die produktive Zeit für Nase liegt zwischen Mai–November. März–April ist die Laichzeit; Fänge sollten in diesen Monaten zurückgesetzt werden.
Nase: Bei welcher Wassertemperatur beißt er?
Nase ist zwischen 8 und 18 °C am aktivsten. Außerhalb dieses Bereichs lässt die Fressaktivität deutlich nach.

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