Barbus barbus

- Saison
- Mai–Oktober
- Wassertemperatur
- 12–22 °C
- Laichzeit
- Mai–Juni
- Verhalten
- Tagsüber am Grund gründelnd
Techniken
- Feeder
- Grundmontage
- Treibangeln
Köder
- Frühstücksfleisch
- Käse
- Maden und Caster
- Pellets (Heilbutt-Pellets)
- Tauwurm
Zeit
- Mai bis Oktober: aktiv über 14 Grad.
- Laichzeit ist Mai und Juni, in den meisten Bundesländern gilt dann eine Schonzeit.
- Sie beißt auch tagsüber, am besten aber am späten Nachmittag und Abend.
Platz
- Kies- und Steingrund, mittlere bis schnelle Strömung, 1,5-4 m Tiefe.
- Die Strömungsrinne hinter der Buhne, nicht der ruhige Kessel, sondern die Strömung selbst.
Technik
- Schwerer Feeder (80-150 g) oder festes Blei mit 60-100 cm Vorfach.
- Köder: Tauwurmbündel, Käse, Mais oder Pellets; Hanf und Pellets ins Futterkörbchen.
- Der Biss kommt plötzlich und hart, deshalb die Rute sichern und Abstand halten.
- Die erste Flucht ist kraftvoll; 0,28-0,32 mm Monofil und eine Rute mit weicher Spitze.
Laichzeit und Schonzeit der Barbe
- Die Barbe laicht meist im Mai und Juni, wenn das Wasser etwa 14–16 °C erreicht, auf flach überströmten Kiesbänken.
- In vielen Bundesländern gilt in dieser Zeit eine Schonzeit. Beginn, Dauer und Mindestmaß regelt jedes Land selbst, deshalb vor dem Angeln im Landesfischereigesetz nachsehen.
- Nach der Laichzeit fressen sich die Barben kräftig an: Juli bis September ist die beste Zeit.
- Wichtig: Der Rogen der Barbe ist giftig und verursacht Magen-Darm-Beschwerden. Barben immer sauber ausnehmen, Rogen nicht verwerten.
Barbe erkennen
- Langgestreckter, fast runder Körper mit bronze- bis olivfarbenem Rücken.
- Unterständiges Maul mit fleischigen Lippen und vier Barteln, zwei an der Oberlippe und zwei in den Mundwinkeln.
- Der flache Bauch ist an das Leben am Grund in der Strömung angepasst.
Größe
- 40–60 cm und 1–3 kg sind üblich; Fische über 70 cm und 5 kg sind kapitale Barben.
Köder im Überblick
- Frühstücksfleisch: in Würfeln am Haar, fängt besonders große Barben.
- Käse: harter Käse in Würfeln, ein Klassiker im Rhein und Main.
- Maden und Caster: am Feeder mit viel Futter, bringen oft Serienbisse.
- Pellets (Heilbutt-Pellets): gebohrt am Haar, dazu Pellets im Futterkorb.
- Tauwurm: vor allem nach Regen und bei trübem, steigendem Wasser.
Montage und Angeltechnik
- Schwerer Feeder mit Futterkorb (80–150 g) oder festes Grundblei; Vorfach 60–100 cm.
- Haarmontage mit Haken der Größe 6–10 und 0,25–0,30 mm Vorfach; die Hauptschnur 0,30–0,35 mm.
- Regelmäßig füttern: Hanf und Pellets halten die Barben am Platz.
- Rute sichern. Der Biss kommt ruckartig und kann die Rute vom Halter reißen.
Schonend zurücksetzen
- Barben kämpfen lange und sind danach erschöpft. Den Fisch im Wasser in der Strömung halten, bis er selbstständig davonschwimmt.
- Kurze Drills mit ausreichend kräftigem Gerät sind schonender als lange Kämpfe mit zu feinem Material.
Häufige Fragen
- Barbe: Wann ist die beste Fangzeit?
- Die produktive Zeit für Barbe liegt zwischen Mai–Oktober. Mai–Juni ist die Laichzeit; Fänge sollten in diesen Monaten zurückgesetzt werden.
- Barbe: Bei welcher Wassertemperatur beißt er?
- Barbe ist zwischen 12 und 22 °C am aktivsten. Außerhalb dieses Bereichs lässt die Fressaktivität deutlich nach.
- Barbe: Welcher Köder funktioniert?
- Bewährte Köder: Frühstücksfleisch, Käse, Maden und Caster, Pellets (Heilbutt-Pellets), Tauwurm.
- Barbe: Mit welcher Technik?
- Gängige Methoden: Feeder, Grundmontage, Treibangeln.