Rotauge angeln

Der verbreitetste Weißfisch Österreichs. Er kommt vom Hallstätter See bis zum Neusiedler See überall vor; der zuverlässigste Zielfisch für Anfänger und die klassische Köderfischquelle beim Hechtangeln.

Rutilus rutilus

Rotauge (Rutilus rutilus)
Foto: Scardinius_erythropthalmus1_resize.jpg: Original uploader was Algirdas at lt.wikipedia derivative work: George Chernilev · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Saisonkalender

Aktive ZeitLaichzeit — Fänge zurücksetzen

Saison
März–November
Wassertemperatur
8–22 °C
Laichzeit
April–Mai
Verhalten
Schwarmbildender Köderfisch

Techniken

  • Feine Posenmontage
  • Feeder
  • Matchrute

Biologie

  • Länge: 15-30 cm, starke Fische über 35 cm
  • Zieht in großen Schwärmen zwischen Mittelwasser und Grund
  • Laicht April bis Mai im flachen, krautigen Wasser

Zeit

  • März bis November: aktiv; auch im Winter langsam befischbar.
  • Morgen und Abend sind am ergiebigsten, bei Bewölkung den ganzen Tag.

Technik

  • Pose: 0,5-2 g, Haken 14-18, Vorfach 0,10-0,14 mm.
  • Köder: Made, Teig, einzelnes Maiskorn, Brot.
  • Wenig und häufig füttern, damit der Schwarm unter der Pose bleibt.
  • Steigen die Fische, flacher stellen; stehen sie tief, den Köder 5 cm über Grund schleifen lassen.
  • Wer ihn als Köderfisch nutzen will, muss zuerst die Köderfischregeln des Reviers prüfen.

Häufige Fragen

Rotauge: Wann ist die beste Fangzeit?
Die produktive Zeit für Rotauge liegt zwischen März–November. April–Mai ist die Laichzeit; Fänge sollten in diesen Monaten zurückgesetzt werden.
Rotauge: Bei welcher Wassertemperatur beißt er?
Rotauge ist zwischen 8 und 22 °C am aktivsten. Außerhalb dieses Bereichs lässt die Fressaktivität deutlich nach.
Rotauge: Mit welcher Technik?
Gängige Methoden: Feine Posenmontage, Feeder, Matchrute.

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